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Archiv

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26
Apr
2008

25
Apr
2008

Rezension zu Helen Forde, Preserving Archives

Schon vor einiger Zeit erschienen ist meine Rezension zu Helen Fordes Buch "Preserving Archives
(= Principles and Practice in records management and archives). London: Facet Publishing 2007, 320 S.
Bezeichnenderweise habe ich es in den "MITTEILUNGEN DER VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER
BIBLIOTHEKARINNEN & BIBLIOTHEKARE" publiziert, pdf der Zeitschrift gibt es hier.

13
Apr
2008

Streik im rumänischen Dacia Werk

Unter dem treffenden Titel "Wir sind keine Kolonie" berichtet die Wiener Zeitung über den Streik im rumänischen Dacia Werk. War da nicht gerade etwas in Deutschland mit der Verlagerung von Nokia nach Rumänien. Gut zu sehen, dass man auch dort sich zu wehren beginnt!

29
Mrz
2008

Archivansichten

Beim Stöbern in Flohmärkten findet man doch ab und an Ansichtskarten, die Archive oder archivische Motive zeigen. Ich stelle die, die ich bis jetzt habe, hier mal online.

Da wäre das Ungarische Staatsarchiv in Budapest, ein auch im Inneren interessantes Gebäude, ist doch das Stiegenhaus als Bebilderung der ungarischen Geschichte gestaltet. Außen ein neogotisches GebäudeUngarisches-Staatsarchiv

Das Heilbronner Archiv sieht heute etwas anders aus, früher war es mal in diesem Gebäude untergebracht:
Archiv-Heilbronn

Vom Archiv in Lüneburg im Rathaus gibt es eine Innenansicht des alten ArchivsArchiv-Lueneburg

Das städtische Archiv in Mühlhausen in Thüringen habe ich bisher nur in einer Innenansicht gefunden:
Archiv-Muehlhausen

Ganz anders präsentiert sich das Staatsarchiv von Finnland in Helsinki, hier ein Bau, der Selbstbewußtsein ausstrahlen soll

Helsinki-Staatsarchiv

Auch das Archiv von Posen (Poznán) sieht interessant aus, ist es doch hier im Schloss untergebracht
Archiv-Posen

Derjenige, der die Karte geschrieben hat, scheint auch im Archiv als Benutzer gewesen zu sein
Archiv-Posen-Rueckseite

Auch die Klassik Stiftung Weimar ist bei mir vertreten
schiller-und-goethearchiv-weimar

Das Staatsarchiv Wolfenbüttel war früher in der Kanzleistraße untergebracht, da gibt es auch eine Ansicht

archiv-wolfenbuettel

Ein neuer Archivbau in der Schweiz wäre das Archiv Zürich Stadt, ein tolles Gebäude, 2007 eröffnet, man sieht hie rgut den Neubau, der am alten Baubestand andocktArchiv-Zuerich

Interessant auch die Verwendung von Archivmotiven auf Notgeld, wie hier in Mühlhausen in Thüringen
Notgeld-Muehlhausen-mit-Archivmotiv
Der Satz über das Archiv ist doch sehr nett und erfüllt so manches Klischee.
Auf der Rückseite ein Archivstück aus dem 30jährigen Krieg
Notgeld-Muehlhausen-mit-Archivmotiv-Rueckseite

Auch die Stadt Rinteln wirbt mit einem Archivmotiv für Vertrauen in ihr Notgeld
Notgeld-Rinteln-mit-Archivhaeuschen-Muenchhausen

Wobei die Rückseite des Notgelds dieses Vertrauen doch eher Lügen straft...
Notgeld-Rinteln-mit-Archivhaeuschen-Muenchhausen-Rueckseite

5
Mrz
2008

Blogstöckchen

Anton Tantner, stadtbekannter Adressenblogger schickt mir ein Blogstöckchen
Zu tun ist folgendes:

nimm das nächst liegend buch.
schlage es auf seite 123 auf.
notiere die sätze 6 - 8 in dein blog!
und bitte 5 blogger, das gleiche zu tun.

Also gut, es geschehe. Peinlicherweise liegt bei mir ein Buch am Schreibtisch, dass ich schon längst für die Sehepunkte schuldig bin. Und zwar schuldig endlich die Rezension zu diesem Buch zu schreiben.

Der Bund unterhält zudem enge Beziehungen mit Herbet und dem Lepraspital von Brives bei Le Puy.
Im Fall des Hotel-Dieu von Le Puy gehen die Wurzeln zurück auf eine späte, legendäre Gründung, zum ersten Mal im 16. Jahrhundert von dem Chronisten Etienne Médicis erwähnt: ein wohlhabender Bürger namens Grasmanet und seine Frau, Besitzer einer Herberge, gründen das Hotel-Dieu (vielmehr das "Hopital des pauvres Notre-Dame", so die mittelalterliche Bezeichnung) durch die Fürsprache des Bischofs Benigne im (der Phantasie entstammenden) Jahr 576 oder 596; tatsächlich ist ein Guillaume Grasmanet als eventueller Stifter des Hospitals zumindest vor 1234 in Le Puy bekannt.


Jean Luc Fray, Die Hospitäler in "Zentralfrankreich" im Mittelalter: Auvergne, Bourbonnais, Velay, in: Michael Matheus (Hrsg.), Funktions- und Strukturwandel spätmittelalterlicher Hospitäler im europäischen Vergleich (Geschichtliche Landeskunde 56, Stuttgart 2005), 116-127.

Das Stöckchen reiche ich weiter an
Klaus Graf Archivalia
Montafoner Geschichte
Das hist.net
Sonst? Toni, fällt Dir wer ein?

13
Feb
2008

Homepage zur Geschichte des Buches "Die Arbeitslosen von Marienthal"

Der Grazer Soziologe Reinhard Müller hat beschäftigt sich seit langem mit der Studie über "Die Arbeitslosen von Marienthal", dem österreichischen Klassiker der Sozziografie. Dazu hat er nun ein Buch geschrieben und eine umfassende Website ins Netz gestellt. Ziemlich gut gemacht und voll von Informationen.

15
Jan
2008

Geheimsprachen. Bei Stefan George und anderswo

In der voluminösen Stefan George Biographie von Thomas Karlauf (der Link zum Verlag hier) findet sich auf den Seiten 61 bis 63 der Hinweis auf eine von George entwickelte und genutzte Geheimsprache, die heute nur mehr in den beiden Schlusszeilen des Gedichts "Ursprünge" überliefert ist (bei Karlauf auf Seite 63 abgedruckt). George hatte diese Sprache in seiner Schulzeit entwickelt (hatte allerdings schon als Kind mit sowas experimentiert). Dabei fiel mir wieder ein, dass mein Großvater mir mal erzählt hat, dass es so eine "Geheimsprache" auch in unserer Familie gab. Darin unterhielt man sich bspw. im Wirtshaus, wenn man nicht wollte, dass andere mithören wollte. Ich habe meinen Großvater noch selbst in dieser Sprache sprechen hören. Diese basierte auf einen Vokaltausch, als Kind fand ich das recht lustig, nur leider hat vor dem Tod des Großvaters niemand diese Sprache mit den Regelungen aufgezeichnet. Nun bin ich kein Volkskundler, aber ich denke mir, dass das nicht so selten gewesen sein kann. Gibts dazu irgendwelche Hinweise aus diesem Bereich der bäuerlichen Kultur?

12
Jan
2008

Haus der Geschichte?

Die Debatten um ein zu gründendes Haus der Geschichte werden intensiver. Nachdem vor einigen Wochen der "Standard" einige Beiträge dazu publiziert hatte, bringt die Wiener Zeitung im Extra nun einen Beitrag von Traudl Brandstaller und Peter Diem zu diesem Thema. Zu finden hier.

Meiner Meinung nach ist es in Österreich derzeit völlig unmöglich ein vernünftiges Museum zur österreichischen (Zeit-)Geschichte aufzubauen. Es fehlt an Geld, Material und vor allem am guten Willen dazu. Vergleicht man bspw. dazu das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin dazu so hatte dieses Haus noch aus DDR Zeiten einen Sammlungsgrundstock und wurde dann in der Ära Khol mit einem üppigen Ankaufbudget dotiert. Dann hat man dem Haus einen Sonderausstellungsraum in Form des Pei-Baues gebaut und das historische Gebäude des Zeughauses restauriert. Laufend werden große Sonderausstellungen veranstaltet. All dies wäre in Wien nicht möglich. Es gibt keine Sammlung. Kein Haus in dem man vernünftig ausstellen kann. Politischer Wille? Doch nicht in Wien.
Mehr Infos zum Haus der Geschichte hier. Die Debatte über ein Haus der Geschichte ist wichtig, und es ist jeder aufgerufen sich daran zu beteiligen!

Neuer Aufsatz erschienen

Endlich mal wieder was in Druckform erschienen. Ganz frisch, in Teamarbeit mit Herwig Weigl verfaßt, und im 51. Ergänzungsband der MIÖG erschienen: Thomas Just/Herwig Weigl, Spitäler im südöstlichen Deutschland und in den österreichischen Ländern im Mittelalter, S. 149-184, in: Europäisches Spitalwesen. Institutionelle Fürsorge in Mittelalter und Früher Neuzeit / Hospitals and Institutional Care in Medieval and Early Modern Europe, hg. von Martin Scheutz, Andrea Sommerlechner, Herwig Weigl und Alfred Stefan Weiß (Oldenbourg Verlag 2008). Pdf habe ich noch keines, falls ich eines bekomme, stelle ich es rein.
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Zuletzt aktualisiert: 26. Apr, 17:34

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