Während im Standard Rudi Jerabek zu Recht eine gute Nachred' hat, wird in der Presse kräftig auf das Staatsarchiv im Besonderen, aber auch auf das österreichische Archivwesen im Allgemeinen, eingedroschen - siehe v.a. das Interview mit Siegfried Beer vom Freitag. Dass die Kritik Beers von Sachkenntnis nur wenig getrübt erscheint, schmälert sicherlich nicht die negative Wirkung. Möglicherweise sind hier die Archive nicht nur zwischen die Fronten im Kampf der Zilk-Freunde und Zilk-Gegner geraten, sondern auch zwischen jene im Zickenkrieg der sogenannten "Qualitätszeitungen".
hhsta - 2. Apr, 20:40
Die Meldungen Beers sind wirklich schwer verständlich und zeugen von stupender Unkenntnis des Archivwesens. Ich glaube nicht, dass die Archive hier zwischen die Fronten der Zeitungen gekommen sind, Beer selbst hat sich für mich jedenfalls als ernstzunehmender Zeithistoriker disqualifiziert.
Archiv-Bashing in der Presse