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Geschichte(n)

23
Mai
2008

Kleines Wiener Derby: Wiener Sportklub - Vienna 2:1

Nachdem sich die Euro in Riesenschritten nähert, war es wieder mal Zeit für einen Fussballplatzbesuch. Heute stieg das sogenannte "kleine Wiener Derby", Wiener Sportklub gegen den ältesten Fussballverein Österreichs, die Vienna. Beide Verein haben schon bessere Zeiten gesehen, der Sportklub steckt aktuell grad mal wieder in einer finanziellen Krise, aber das soll hier nicht Thema sein. 3500 Zuseher am Platz in der Alszeile wollten sich das für die Tabelle bedeutungslose Spiel geben und vor allem die Sportklubanhänger wurden nicht enttäuscht. Alfred "Fredl" Niefergall, erzielte seine Saisontreffer 12 und 13, die Vienna war chancenlos und kam durch Kayhan erst in der 90. Minute zum Anschlusstreffer. Die Stimmung war gut, allerdings muss man auch mal kritisch anmerken, dass die vielgelobte Fankultur des Sportklubs auch mal ein wenig kritisch hinterfragt werden muss. Die Stimmung auf der Friedhofstribüne ist oft sehr mau, hier geht es meist doch mehr um sehen und gesehen werden, mit Fussballfantum hat das wenig zu tun. Oft hat es den Anschein, dass mehr Interesse am Getratsche als Interesse am Spiel vorhanden ist. Das "St. Pauli von Wien" ist ein sehr müder Abklatsch des Hamburger Originals, was soll ausserdem dieser Vergleich? Gut funktioniert hingegen die kritische Wahrnehmung auf der Friedhofstribüne, ein Volltrottel, der den Vienna Goalie wegen seiner angeblichen gleichgeschlechtlichen Orientierung dauernd beschimpfte entging nur knapp der verdienten Tracht Prügel. Was für ein Volltrottel!!!

Hier noch ein Bilder:

CIMG1354 Sportklub Torhüter Endress war heute fehlerlos!

CIMG1369 Nette Geste der Vienna Fans!

CIMG1375 Alfred Niefergall, Held des Abends, in Aktion!!

CIMG1389 Von Fussballballett war die Vienna heute weit entfernt...

CIMG1396 Tja, da bleibt auch für Vienna Goalie Brandner nur noch die Verbeugung vor dem Gegner...

CIMG1407 Dennoch wieder eine Saison des WSK, wo sportliche Träume wie Seifenblasen geplatzt sind...

5
Mrz
2008

Blogstöckchen

Anton Tantner, stadtbekannter Adressenblogger schickt mir ein Blogstöckchen
Zu tun ist folgendes:

nimm das nächst liegend buch.
schlage es auf seite 123 auf.
notiere die sätze 6 - 8 in dein blog!
und bitte 5 blogger, das gleiche zu tun.

Also gut, es geschehe. Peinlicherweise liegt bei mir ein Buch am Schreibtisch, dass ich schon längst für die Sehepunkte schuldig bin. Und zwar schuldig endlich die Rezension zu diesem Buch zu schreiben.

Der Bund unterhält zudem enge Beziehungen mit Herbet und dem Lepraspital von Brives bei Le Puy.
Im Fall des Hotel-Dieu von Le Puy gehen die Wurzeln zurück auf eine späte, legendäre Gründung, zum ersten Mal im 16. Jahrhundert von dem Chronisten Etienne Médicis erwähnt: ein wohlhabender Bürger namens Grasmanet und seine Frau, Besitzer einer Herberge, gründen das Hotel-Dieu (vielmehr das "Hopital des pauvres Notre-Dame", so die mittelalterliche Bezeichnung) durch die Fürsprache des Bischofs Benigne im (der Phantasie entstammenden) Jahr 576 oder 596; tatsächlich ist ein Guillaume Grasmanet als eventueller Stifter des Hospitals zumindest vor 1234 in Le Puy bekannt.


Jean Luc Fray, Die Hospitäler in "Zentralfrankreich" im Mittelalter: Auvergne, Bourbonnais, Velay, in: Michael Matheus (Hrsg.), Funktions- und Strukturwandel spätmittelalterlicher Hospitäler im europäischen Vergleich (Geschichtliche Landeskunde 56, Stuttgart 2005), 116-127.

Das Stöckchen reiche ich weiter an
Klaus Graf Archivalia
Montafoner Geschichte
Das hist.net
Sonst? Toni, fällt Dir wer ein?

13
Feb
2008

Homepage zur Geschichte des Buches "Die Arbeitslosen von Marienthal"

Der Grazer Soziologe Reinhard Müller hat beschäftigt sich seit langem mit der Studie über "Die Arbeitslosen von Marienthal", dem österreichischen Klassiker der Sozziografie. Dazu hat er nun ein Buch geschrieben und eine umfassende Website ins Netz gestellt. Ziemlich gut gemacht und voll von Informationen.

15
Jan
2008

Geheimsprachen. Bei Stefan George und anderswo

In der voluminösen Stefan George Biographie von Thomas Karlauf (der Link zum Verlag hier) findet sich auf den Seiten 61 bis 63 der Hinweis auf eine von George entwickelte und genutzte Geheimsprache, die heute nur mehr in den beiden Schlusszeilen des Gedichts "Ursprünge" überliefert ist (bei Karlauf auf Seite 63 abgedruckt). George hatte diese Sprache in seiner Schulzeit entwickelt (hatte allerdings schon als Kind mit sowas experimentiert). Dabei fiel mir wieder ein, dass mein Großvater mir mal erzählt hat, dass es so eine "Geheimsprache" auch in unserer Familie gab. Darin unterhielt man sich bspw. im Wirtshaus, wenn man nicht wollte, dass andere mithören wollte. Ich habe meinen Großvater noch selbst in dieser Sprache sprechen hören. Diese basierte auf einen Vokaltausch, als Kind fand ich das recht lustig, nur leider hat vor dem Tod des Großvaters niemand diese Sprache mit den Regelungen aufgezeichnet. Nun bin ich kein Volkskundler, aber ich denke mir, dass das nicht so selten gewesen sein kann. Gibts dazu irgendwelche Hinweise aus diesem Bereich der bäuerlichen Kultur?

12
Jan
2008

Haus der Geschichte?

Die Debatten um ein zu gründendes Haus der Geschichte werden intensiver. Nachdem vor einigen Wochen der "Standard" einige Beiträge dazu publiziert hatte, bringt die Wiener Zeitung im Extra nun einen Beitrag von Traudl Brandstaller und Peter Diem zu diesem Thema. Zu finden hier.

Meiner Meinung nach ist es in Österreich derzeit völlig unmöglich ein vernünftiges Museum zur österreichischen (Zeit-)Geschichte aufzubauen. Es fehlt an Geld, Material und vor allem am guten Willen dazu. Vergleicht man bspw. dazu das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin dazu so hatte dieses Haus noch aus DDR Zeiten einen Sammlungsgrundstock und wurde dann in der Ära Khol mit einem üppigen Ankaufbudget dotiert. Dann hat man dem Haus einen Sonderausstellungsraum in Form des Pei-Baues gebaut und das historische Gebäude des Zeughauses restauriert. Laufend werden große Sonderausstellungen veranstaltet. All dies wäre in Wien nicht möglich. Es gibt keine Sammlung. Kein Haus in dem man vernünftig ausstellen kann. Politischer Wille? Doch nicht in Wien.
Mehr Infos zum Haus der Geschichte hier. Die Debatte über ein Haus der Geschichte ist wichtig, und es ist jeder aufgerufen sich daran zu beteiligen!

Neuer Aufsatz erschienen

Endlich mal wieder was in Druckform erschienen. Ganz frisch, in Teamarbeit mit Herwig Weigl verfaßt, und im 51. Ergänzungsband der MIÖG erschienen: Thomas Just/Herwig Weigl, Spitäler im südöstlichen Deutschland und in den österreichischen Ländern im Mittelalter, S. 149-184, in: Europäisches Spitalwesen. Institutionelle Fürsorge in Mittelalter und Früher Neuzeit / Hospitals and Institutional Care in Medieval and Early Modern Europe, hg. von Martin Scheutz, Andrea Sommerlechner, Herwig Weigl und Alfred Stefan Weiß (Oldenbourg Verlag 2008). Pdf habe ich noch keines, falls ich eines bekomme, stelle ich es rein.

29
Nov
2007

Tagungen im Österreichischen Staatsarchiv: Die Anatomie frühneuzeitlicher Imperien

Ich verweise hier auf die folgende Tagung im Haus-, Hof-und Staatsarchiv in Wien:

Die Anatomie frühneuzeitlicher Imperien

Herrschaftsmanagement jenseits von Staat und Nation:
Institutionen, Personal und Techniken

Workshop II

7./8. Dezember 2007

Das Alte Reich und Alte Reiche, konkret das Römisch-Deutsche Reich, die Habsburgermonarchie, der dänische und der schwedische Reichsverband, das osmanische Reich, Polen-Litauen, Großbritannien und Irland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika vor 1800, sind Gegenstand der beiden 2006 und 2007 veranstalteten Workshops „Die Anatomie frühneuzeitlicher Imperien. Herrschaftsmanagement jenseits von Staat und Nation: Institutionen, Personal und Techniken“.
Sogenannte „Quaternionentraube“ des Daniel Manasser, Kupferstich ca. 1630, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Ausgangspunkt der Diskussion über imperiales Herrschaftsmanagement ist die Arbeitshypothese, dass es sich bei einem „Imperium“ um ein Politik- und Gesellschaftsmodell handelt, dessen Integrationsleistung weder auf der „Verstaatung“ von Herrschaft beruht, d.h. der zunehmenden Monopolisierung von Herrschaftsrechten, wie sie für den klassischen, nach Souveränität nach außen wie nach innen strebenden Territorialstaat charakteristisch ist, noch auf einer Vereinheitlichung der Bevölkerung. „Imperiale“ Mechanismen der Integration zeichnen sich dagegen dadurch aus, dass sie einen Ausgleich von Einheit und Differenz herstellen, ohne letztere zu beseitigen bzw. ersterer zu unterwerfen.

Den Unterschied zwischen staatlicher und imperialer Integrationsleistung beschreibt Georg Forster, besser bekannt als Anhänger der Französischen Revolution denn als Interpret der Verfassung des Heiligen Römischen Reichs und der Habsburgermonarchie, in seinen Erinnerungen an die Regierung Kaiser Leopolds II., vormals Großherzog von Toskana: „Leopold wollte das Heil seiner Staaten; allein unter den unzähligen Projektemachern, die sich zu ihm drängten, wusste keiner das Arkanum, ihm den Druck so vieler Kronen zu erleichtern; er konnte nicht mehr mit gleich gutem Erfolg zwanzig Millionen Menschen von verschiedenen Zungen, wie jenseits der Alpen eine Million Florentiner beherrschen ...“ (Georg Forster, Erinnerungen aus dem Jahr 1790, Berlin: Voss, 1793, S. 121). Nach Forster bestand die imperiale Herausforderung in der Lüftung des „Arkanums ... den Druck so vieler Kronen zu erleichtern“, d.h. über ein vielschichtiges, aus mehreren Bestandteilen zusammengesetztes Gemeinwesen – keinen Einheitsstaat – zu herrschen, über eine Vielzahl von Menschen – zwanzig Millionen anstelle einer Million – und über einen heterogenen Untertanenverband – hier Menschen, die sich in verschiedenen Sprachen verständigten.

In praktischer Hinsicht soll das Modell des imperialen Herrschaftsmanagements zunächst dazu dienen, die Anatomie frühneuzeitlicher Imperien jenseits der anachronistischen Paradigmen „Staat“ und „Nationalstaat“ zu rekonstruieren. Ein weiteres Ziel der Workshops ist es, einen Anstoß zur Erarbeitung eines Kriterienkatalogs imperialer Herrschaft, zu geben, um die Sehnen, Muskeln und Gelenke, „the sinews of empire“ (Helmut Koenigsberger) für Vergleiche handhabbar zu machen.

Programm

Freitag, den 7. Dezember 2007
9.00 – 13.00 Uhr
Haus-, Hof- und Staatsarchiv
Minoritenplatz 1
1010 Wien

Begrüßung

Hofrat Prof. Dr. Leopold Auer, Direktor des Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Wien
Prof. Dr. Bogusław Dybaś, Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien
Dr. Sven Baszio, Leiter des Referats Europa I der Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn

Einführung

Altes Reich, Alte Reiche und der imperial turn in der Geschichtswissenschaft
Dr. Stephan Wendehorst, Wien

I. Institutionen imperialer Herrschaft:

Finis Lithuaniae oder Konsolidierung? "Die Bürgschaft beider Nationen vom 22. Oktober 1791" als Indikator für die Geschichte des institutionellen Verhältnisses des Königreichs Polen und des Großfürstentums Litauen
Mathias Niendorf, Kiel/Greifswald

Die lutherische Staatskirche als Integrationsfaktor des multilingualen, multikulturellen und multiterritorialen dänischen Imperiums
Michael Bregnsbo, Odense

Kaffee

The Separation of the Grandvizier’s Household from the Sultan’s :
The Background, Recruitment and Training of the New Staff
Tulay Artan, Istanbul

Das “Besondere” - das “Demokratische”? Argumente der Landstände für Herrschaft und politische Organisation im 18. Jahrhundert: Tirol und Ostfriesland im Vergleich
Astrid von Schlachta, Innsbruck

Verwaltungsgeschichte der Habsburgermonarchie in der Frühen Neuzeit –
Projektvorstellung
Thomas Winkelbauer, Wien

im Anschluß:
Buchvorstellung
durch Prof. Dr. Gabriele Haug-Moritz, Graz
Höchstgerichte in Europa. Bausteine frühneuzeitlicher Rechtsordnungen, hrsg. von Leopold Auer, Werner Ogris und Eva Ortlieb (Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich), Köln/Weimar: Böhlau, 2007

14.15– 18.00 Uhr

II. Imperiales Personal

Die polnisch-litauischen „Magnaten“ als übergreifende Herrschaftselite
Jürgen Bömelburg, Giessen

Landrat, Oberrat, Starosta. Die adeligen Beamten in den livländischen
Provinzen der polnisch-litauischen Republik
Bogusław Dybaś, Thorn/Wien

Oberherrschaft als multipolarer Aushandlungsprozess: König, Adel und jüdische Eliten in Polen-Litauen im 16. Jahrhundert
Jürgen Heyde, Halle

Kaffee

Zentrum und Peripherie? Die Vertretungen der Reichsstände am Kaiserhof: Das Beispiel der Nürnberger Reichshofratsagenten
Stefan Ehrenpreis, Berlin

Reich der Diplomaten – Diplomaten des Reichs: das Netz der habsburgischen Gesandten und Residenten im Heiligen Römischen Reich
Thomas Lau, Fribourg

III. Imperiale Herrschaftstechniken

18.15 Uhr

Der Sonderfall Triest: Die „Erfindung“ eines Hafens für eine imperiale Landmacht im 18. Jahrhundert
Grete Klingenstein, Graz

im Anschluß:
Buchvorstellung

„Die Reichsstadt Frankfurt als Rechts- und Gerichtslandschaft des Römisch-Deutschen Reichs (bibliothek altes Reich, 3), München: Oldenbourg 2008“

Round-Table Diskussion über merkantile imperiale Funktionsszentren
mit Grete Klingenstein – Triest, Börries Kuzmany – Brody, Anna Ziemlewska – Riga/Danzig, Stephan Wendehorst – Marktbreit

Samstag, den 8. Dezember 2007
9.00 – 14.00 Uhr
Haus-, Hof- und Staatsarchiv
Minoritenplatz 1
1010 Wien

III. Imperiale Herrschaftstechniken

Defining Sweden in Early Modern Times: Royal Titles, Coats of Arms and Political Concepts as Expressions of Swedish Supremacy
Torbjörn Eng, Stockholm

Die Normaljahrsrestitutionen 1648 – 1653: die Umsetzung des Westfälischen Friedens durch Schweden, Reichshofrat und Reichsstände
Ralf-Peter Fuchs, München

Das Imperium lokal? Zur Funktionsweise des Gerichtswesens auf dem multireligiösen Latifundium Rzeszów in der polnisch-litauischen Rzeczpospolita
Yvonne Kleinmann, Leipzig

A University Course as a Universal Tool of Merging Bureaucratic Elites: Joseph von Sonnenfels and the „Genealogy” of his Students
Olga Khavanova, Moskau/Wien

Kaffee

„ … damit er der Freiheit der Christenheit diene.“ Das Gebet für den Kaiser im konfessionellen Zeitalter
Matthias Kloft, Frankfurt

Das Reich in Trauer: Castra Doloris für die verstorbenen Kaiser
Liselotte Popelka, Wien

Sprachverwendung und Sprachkompetenz in der Familienkorrespondenz Ferdinands I.
Bernadette Hofinger und Christopher Laferl, Salzburg

Deutsch als dänische Sprache. Die Verwendung des Deutschen in der Verwaltung des dänischen Gesamtstaats
Vibeke Winge, Kopenhagen

Anmeldung
E-Mail: hhstapost@oesta.gv.at
Tel.: +43-1-53115-2511

Veranstalter:

Österreichisches Staatsarchiv
Haus-, Hof- und Staatsarchiv
Minoritenplatz 1
1010 Wien

Kommission für die Geschichte der Habsburgermonarchie
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Strohgasse 45/2
1030 Wien

Wissenschaftliches Zentrum
der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien
Boerhaavegasse 25
1030 Wien

Kooperationspartner:

Alexander von Humboldt-Stiftung
Jean-Paul-Straße 12
53173 Bonn

28
Nov
2007

US Schulen verbannen Wikipedia -

Die Diskussion um den Umgang mit Wikipedia erreicht einen neuen Höhepunkt. Wie der Standard berichtet, wird Wikipedia von immer mehr amerikanischen Schulen geblockt, sodass der Zugang von den Schulrechnern nicht mehr möglich ist. Die Diskussion im Forum des Standard geht jedenfalls schon schön rund...

21
Okt
2007

"Waffentreue" - Neue Ausstellung im Österreichischen Staatsarchiv

Ab 23. Oktober läuft im Österreichischen Staatsarchiv die Ausstellung "Waffentreue" über die 12. Isonzoschlacht 1917. Geöffnet ist sie Mo bis Do 9 bis 18 Uhr, Fr 9 bis 13 Uhr, Ort ist das Zentralarchivgebäude in der Nottendorfer Gasse 2, 1030 Wien (U3 Erdberg). Im Spectrum der "Presse" hat Ausstellungsgestalter Manfried Rauchensteiner einen Artikel zum Thema veröffentlicht.

17
Mai
2007

Weltkrieg 1 Denkmal im Wienerwald

Eines der seltsameren Denkmäler für den 1. Weltkrieg befindet sich im Wienerwald in der Nähe des Hameau. Leicht erreichbar von der Endstation der Straßenbahnlinie 43, wurde dieses Denkmal bereits im Jahr 1916 (!) errichtet. Nähere Infos dazu habe ich noch nicht, vielleicht kann ja jemand was dazu beitragen.IMG_1294

Hier der Hinweis auf das ErbauungsjahrIMG_1296

Und noch ein Bild IMG_1298


In der Wiener Stadtbibliothek gibts unter der Signatur A120128 folgende Broschüre:
Tula, Engelbert: Festschrift zur Enthüllung des Wienerwald-Heldendenkmales am Hameau bei Neuwaldegg / von Engelbert Tula . - Wien : F. Seitenberg, 1916. - 4 Bl
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